Reinhard Mohr schreibt bei spon:
Erinnern Sie sich in diesen sonnigen Tagen noch an die WM 2006, an den Traumsommer mit dem eigentümlich neuen Deutschlandgefühl – fröhlich, ein bisschen stolz, aber ohne falsches Pathos und dumpfe Aufdringlichkeit? Wenn damals im Feuilleton von einem “neuen Patriotismus” die Rede war, dann ging es nicht um einen nationalen Fahnenappell, sondern um die Neuentdeckung des eigenen Landes: Ach so, wir können auch anders. Schwarzrotgold goes Leichtigkeit des Seins.
Wat? Ohne Aufdringlichkeit? Ohne falsches Pathos? Dafür aber mit doll viel echtem Pathos, was….besser ist? Genau. Die Deutschen müssen sich selbst wiederentdecken, das heißt für Mohr: sie müssen rausfinden, daß sie ganz doll gute Typen sind. Das kann man dann auch gut finden. Tja. “Wir” können auch anders. Echt? Na, nu.

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