In Kölle Am Ring

Was für ein Saftladen. Nicht nur wendet sich zuerst die Kölner CDU gegen einen Ratsbeschluß, die Bevölkerungsmehrheit und die Vernunft, indem sie einen bereits beschlossenen und abgenickten Moscheebau behindert, jetzt gibt es ein ganz ähnliches Schmierentheater um das geplante jüdische Museum. Liza schreibt

Die Reaktionen auf den Siegerentwurf fielen durchweg positiv aus, auch bei den Stadtoberen. „Dankbar und froh“ war etwa Oberbürgermeister Fritz Schramma, dass „an dem historischen Platz, wie es ihn in dieser Konstellation nördlich der Alpen kein zweites Mal gibt“, eine Lösung gefunden wurde. Auch Kulturdezernent Georg Quander („mir fällt mit der Entscheidung ein Stein vom Herzen“) und Städtebaudezernent Bernd Streitberger („genial, eine fast poetische Architektur“) zeigten sich sehr zufrieden. Es schien, als seien alle Hürden überwunden, zumal der Förderverein zuversichtlich war, die Frage der Finanzierung – laut Schramma „eine schwierige Aufgabe, aber eine lösbare“ – schnell und erfolgreich zu klären. […]

Doch nur wenige Tage nach der Entscheidung wollten die politischen Verantwortungsträger Kölns plötzlich nichts mehr von ihrem ursprünglichen Urteil wissen. „Der Entwurf stellt einen Riesenkomplex dar, der so hoch ist wie das Rathaus“, klagte der Oberbürgermeister nun im Kölner Stadt-Anzeiger.

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