Die deutsche Ausgabe allerdings basiert auf der englischen Übertragung und ist also das Resultat einer doppelten Übersetzung. Beide Male habe der Text etwas verloren, beim ersten Mal das “Düstere” und die “existenzielle Angst” des indischen Originals, beim zweiten Mal ein paar “kulturspezifische Nuancen”, die in der englischen Übertragung wohl noch mitschwangen. Wenner stört das alles nicht sehr, da sich die Übersetzung von Ursula Gräfe “wunderbarer” als die englische Grundlage lese, und die Rezensentin fühlt sich bei den geglätteten Sätzen und dem “gehobenen” Ton an Novalis und seinen Heinrich von Ofterdingen erinnert.
Kein Wunder, daß deutsche Übersetzungen so furchtbar sind, wenn das der Anspruch ist. Wort- und Kulturkannibalismus. Die Pest. Bah.
*

0 Responses to “Philisterei”