(I wrote a German poem. Don’t do that a lot, so indulge me. The weekly review will be up tomorrow)
Wenn ich liebe
ziehe ich mir das Fleisch
aus dem Rücken und drücke
ein Alphabet mir ins Mark,
mit Lettern, aus alten Nägeln gegossen
und im üblen Geruch hauchzarter Nächte
gehärtet. Ich lerne eine neue Sprache
von hinten nach vorne. Ich blute in den Stuhl.
Bald kann ich nur noch die Schreibhand heben
nur Dir zu liebe richte ich mich manchmal
noch auf. Wenn ich liebe
muss der Tod eine Perücke aufsetzen
und am Telefon seine Stimme verstellen,
er kommt abends wenn du schläfst
oder wenn du aus dem Haus bist,
mein wächsernes Geheimnis.
Wenn ich liebe spreche ich mehr Sprachen
als meine blutleere Zunge gelehrt in Worte
gießen kann. Hier ist mein Fleisch. Hier ist mein Fleisch.
Das muss genug sein.
*
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