Die FPÖ ist lustig. SPON nicht.

SPON schreibt

Die Spitzenkandidatin der Freiheitlichen Partei, Susanne Winter, nutzt den Empfang, um die Anhänger ihrer Partei zu mobilisieren, einer Partei, die sich in der Vergangenheit immer wieder auf Kosten von Ausländern und Minderheiten profilierte.

Doch was ihre Anhänger jetzt zu hören bekommen, war bisher noch nicht da. Die Spitzenkandidatin sieht ihr Heimatland in Gefahr: Es drohe ein “islamischer Einwanderungs-Tsunami über Graz”. In 20 oder 30 Jahren werde die Hälfte von Österreichs Bevölkerung muslimisch sein. Es gelte daher, den Islam – “ein totalitäres Herrschaftssystem” – “dorthin zurückzuwerfen, wo er hergekommen ist: jenseits des Mittelmeeres”.

Trauriger Höhepunkt ihrer Tirade ist ein Angriff auf den Religionsgründer selbst: “Im heutigen System” wäre Mohammed “ein Kinderschänder”. Winter spielt damit auf die angebliche Ehe des Propheten mit einem sechsjährigen Mädchen an und zieht eine Linie zu kriminellem Verhalten in der Gegenwart: Es gebe “einen weit verbreiteten Kindesmissbrauch durch islamische Männer”, sagt sie. Außerdem, so polemisiert Winter weiter, sei Mohammed ein Feldherr, der den Koran in “epileptischen Anfällen” geschrieben habe.

Das werde ich zwar nicht kommentieren, aber hinweisen möchte ich schon darauf, daß SPON ähnlich dumme und rassistische Äußerungen ungekürzt publiziert (von mir in diesem blog mehrfach kommentiert) und ähnlich dumme und rassistische Sentiments bedient. Weil es aber die FPÖ ist, ist es auf einmal “traurig”. Das ist doch die blanke Heuchelei, um nicht zu sagen: Bigotterie. Das ist doch zu blöde.

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