Lafontaine Zwei (ach du lieber Himmel)

Oh Gott. Fürchterlicher Unfug bei SPON von Christa Müller, Ehefrau von Oskar Lafontaine:

Die andere Gruppe bestünde aus Radikalfeministinnen: “Die kämpfen nur für die Frauen, die eine berufliche Karriere anstreben.” Müller schüttelt den Kopf: “Das ist doch dummes Zeug, die Mehrheit der deutschen Frauen will gar keine Karriere machen.”

[…] Früher sei sie durch die feministische Bewegung beeinflusst gewesen. Da habe auch sie die Erwerbstätigkeit der Frau ganz nach vorn gerückt, um nicht vom Mann finanziell abhängig zu sein. Später jedoch habe sie erkannt, dass nicht für alle die berufliche Karriere im Mittelpunkt stehe: “Die große Mehrheit der Frauen will sich neben einer Teilzeitarbeit oder sogar vollständig der Familie widmen.” Würde ihnen dafür ein Erziehungsgehalt gezahlt, dann wären sie auch unabhängig vom Mann: “Insofern ist meine Idee ein feministisches Projekt.” […]

Sie sieht das als Lebensaufgabe: “Das ist so wie im Kampf gegen die Genitalverstümmelung, da muss ich mich wohl auch bis zum Ende meines Lebens engagieren”, sagt sie. […]

Christa Müller vergleicht den Kampf gegen die Beschneidung mit jenem gegen die Fremdbetreuung: “Diesen Vergleich wage ich, denn bei der Genitalverstümmelung handelt es sich um Körperverletzung, bei der Krippenbetreuung in einigen Fällen um seelische Verletzung – und die ist manchmal schlimmer als Körperverletzung.”

Aber wer von einer “Reproduktion des asozialen Milieus” spricht ist ohnehin Träger fragwürdiger Einstellungen.

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