Downloadable awesomeness

If you follow this link you can access all 9 issues of the Zeitschrift für Sozialforschung, a seminal German magazine that published essays by Theodor W. Adorno, Raymond Aron, Walter Benjamin, Erich Fromm, Maurice Halbwachs, Max Horkheimer, Alexandre Koyré, Leo Löwenthal, Richard Löwenthal, Herbert Marcuse, Margaret Mead and many others. And if that is not enough for you, this link sends you to a place where you can download the collected works of Walter Benjamin. The Zeitschrift für Sozialforschung, founded by the great Max Horkheimer, is the magazine of the Institute for Social Research, and appeared between 1932 (first issue) and 1941 (last issue). The publication history of the Zeitschrift reflects the turbulent European history of its time. While the first issue was published in Germany, issues 2-7 were published in Paris and the two last issues were published in New York, re-titled Studies in Philosophy and Social Science. If you can read German, get all of it, but if you can’t, read the two last volumes. This is seriously, seriously awesome. I will admit that I have a bit of a stiffy for Horkheimer, Adorno, and occasionally Löwenthal and Marcuse, but really. You can’t not read this. Adorno was one of last century’s most brilliant minds (and a deeply humbling and stunning writer of prose) and the other writers here not far behind. Now go and read!

4 thoughts on “Downloadable awesomeness

  1. Vor einigen Jahren habe ich viel Walter Benjamin gelesen – er hat mich immer fasziniert. Es gibt sogar einen mittelmässigen Roman von einem Amerikaner, Jay Parini,Benjamin’s Crossing, dass ich aus meiner Interesse an Benjamin, gelesen habe. Als ich damals einen Text von Benjamin gelesen habe, wo er geschrieben hat, jeder Mensch würde 15 Minuten Ruhm in seinem Leben kennen, musste ich ein leichtes Lächeln unterdrücken. Das hat Benjamin in die 20er Jahre geschrieben. Hat Andy Warhol Benjamin gelesen?

    Nur eine kleine Bemerkung, aber vielen Dank für die Links, Adorno, Raymond Aron et al. Gibt es heute noch solche überragende Denker und Kritiker? Da kommt für mich Reich-Ranicki gar nicht nahe… Une Bernard Henri-Levy erst recht nicht.

  2. Adorno war einfach ein Jahrhundertgenie. Reich-Ranicki ist ein dummer, einigermaßen belesener Spießbürger, der überfordert ist, sobald er seine “comfort zone” verläßt. Stanley Cavell ist vielleicht einer der letzten großen Philosophen unserer Tage. Und dann gibt es noch Giorgio Agamben, dessen Werk zwar wechselhaft ist, aber im Kern (und in der deutschen Übersetzung) brilliant. Ich empfehle die Junius Einführung in sein Werk von Prof. Eva Geulen. Nach Agamben und Cavell wird es schnell dünn. Ich mag Sigrid Weigels Werk. Und Herta Müller ist eines der wenigen verbliebenen allround-Genies. Ihre Lyrik ist mindestens so gut wie ihre Prosa, und ihre Essays ebenfalls. Wer sonst könnte dies noch? Die armseligen essayistischen Leistungen von herausragenden Nobelpreiskollegen wie Grass, Coetzee, Pinter etc. sprechen für sich.

  3. Da bin ich ehrlich gesagt überfordert. Viele Namen die ich überhaupt nicht kenne! Aber ob man Herta Müller mit Adorno vergleichen kann? Da scheint mir Hannah Arendt oder sogar Susan Sontag doch etwas interessanter, auch wenn sie nicht mit Adorno verglichen werden können.

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