über das ertrinken

ein flirren im hinterkopf und ein gefühl des ertrinkens unter der schädeldecke. irgendwas jährt sich immer und man geht klirrend zu bett. ich habe in den letzten zwölf jahren neben einem klumpen uranglas geschlafen und vielleich wächst mir deshalb ein zweites leben. man sitzt im november neben einem kaffee, einem knäckebrot und zwölf ungelesenen manuskripten. ich zähle: eins zwei drei usw. ich zähle auf deutsch sonst denke ich überraschend wenig auf deutsch oft denke ich auf english ich denke in sätzen, in satz- und gedichtanfängen vielmehr. manchmal rede ich auf russisch mit mir. ich kann keine filme über seeunglücke sehen. vor nichts habe ich soviel angst wie vor dem ertrinken und dann sitzt man im november hier und fühlt wie sich der schädel füllt und alles wegschwemmt alle sätze mit punkt komma usw. es bleibt nur ein flirren. ich sitze im ungefähr, und denke in keiner sprache. überhaupt, was denken. ich have angst vor dem tod. so weit ist es schon gekommen.

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