Handel

Neulich bei Spon

“Mich regt auf, dass die Medien schon wieder nach neuen Spielern schreien”, sagt er. “Dabei sind die alten noch nicht mal bezahlt. Toni und Ribéry werden vier Jahre lang abgeschrieben. Jedes Jahr 25 Millionen, so funktioniert das in der Wirtschaft.”

Kommentar der Woche

Neulich beim Kulla in der Eckkneipe

warum nur müssen immer die hirnlosesten und faulsten, regressivsten spinner sich auslassen über die verwirklichung von vernünftigen gesellschaftlichen konzepten? während sie doch selber meistens schon mit dem managen eines legasthenischen internetblogs ihre schwierigkeiten haben.

On Marxism

“I don’t know whether Crimond is “really” a Marxist, or what that means now, they don’t know themselves. I suppose he’s a sort of maverick Marxist, as their best thinkers are. The only good Marxist is a mad Marxist. It’s not enough to be a revisionist, you’ve got to be a bit mad too – to be able to see the present world, to imagine the magnitude of what’s happening.”

Iris Murdoch, The Book and the Brotherhood

Communist Bookworms

Excellent idea over @ paperpools:

The odd thing about the people who specialise in decluttering people’s lives is that no one ever talks about the possibility of (shock horror) communal ownership. The alternatives offered are a) private ownership and b) divestment. So you have to choose between having a Greek-English Lexicon in the home, which you consult a few times a year, or not having access to one at all. The idea that you might be better off as a member of a group, so that you all paid once for a book you all might occasionally have use for, and all clubbed together to pay for a place to keep the collection… well, it’s not that it smacks of Communism. It’s not that it’s unAmerican. It’s so absolutely alien it’s not even considered as a possibility.

Antikommunismus wie üblich

vor über einer woche bei fucking queers:

Während Kubas Kommunisten bereits laut über die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare nachdenken, halluzinieren hiesige Blogger in schlechtem Deutsch noch immer darüber, ob “auch” Fidels Nachfolger Raúl “Homosexuelle und AIDS-Infizierte aka ’soziale Abweichler’ weiterhin verfolgen lässt”. Auch? Weiterhin? Haben wir auf f*queer vielleicht was verpasst? Oder sind da Antikommunisten mal wieder über ihre eigene Propaganda gestolpert?

[…]

“Wir müssen jede Form der Diskriminierung gegen diese Personen abschaffen,” erklärte so etwa auch der kubanische Parlamentspräsident Ricardo Alarcon Anfang 2007. “Der Sozialismus sollte eine Gesellschaft sein, die niemanden ausschließt.” Deshalb sei es jetzt an der Zeit, “das Konzept der Ehe zu redefinieren”.

Derweil eröffnete das kubanische Staatsfernsehen im selben Jahr einen neuen Plot in der beliebtesten Seifenoper des Landes: ein verheirateter Mann verliebt sich in einen anderen. – Die Bevölkerung wird langsam auf die Veränderungen vorbereitet.

“Es ist ein Tribut an die humanistische Essenz der kubanischen Revolution, dass ihre Führung in der Lage war, ihren Fehlern ins Auge zu sehen und den Kurs zu wechseln”, kommentiert begeistert Calvin Tucker im britischen Guardian und wagt eine provokative These: “Kuba ist heute auf dem Weg, das in sozialer Hinsicht liberalste Land der beiden Amerikas zu werden.”